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ANGIENEERING

DESIGN MIT SOZIALER VERANTWORTUNG (SOCIAL DESIGN)

Die Rolle des Designers hat sich über die letzten 50 Jahre stark verändert. Design entwickelte sich vom unwichtigeren Teil des Geschäfts zum beinahe wichtigsten Werkzeug, da Design in direkten Kontakt mit der Öffentlichkeit steht. Design hat großen Einfluss auf unsere Zeit. Es muss interdisziplinär und flexibel sein. Die Beziehung zwischen Klient und Designer definiert sich völlig neu. Designer werden schon früher in systematische Entscheidungen eingebunden.
Bisher wurde Design fast ausschliesslich als Disziplin zur äusseren Formgebung und Oberflächengestaltung von Gebrauchsgegenständen oder Kommunikationsträgern verstanden. Diese sollten durch Design äusserlich ansprechend und praktisch sein bzw. Konsumanreize fördern. Jedoch vermag Design wesentlich mehr. Designer können massgeblich am ökonomisch, ökologisch und sozialem Wandel beteiligt sein.
Unser tägliches Tun und Handeln äußert sich politisch, gesellschaftlich und kulturell. Design mit sozialer Verantwortung greift diese Prozesse auf und versucht durch Designideen Lösungswege zu beschreiten. Unser Handeln und unsere Entscheidungen tragen einen wichtigen teil bei. Deshalb arbeiten wir mit Menschen zusammen, die unsere Überzeugung teilen.

 

SO ARBEITEN WIR:
Integratives Design ist für uns wichtig, deshalb beginnt unsere Arbeit nicht mit der Gestaltung, sondern mit der Frage um die Botschaft des Projekts und damit der Beantwortung von Fragen rund um sinnvollen Materialeinsatz, Auflage und Verteilung oder Wiederverwendung bzw. Wiederverwertung unserer Produkte. 
Sozial verantwortliches Design setzt einen Wechsel des Denkens in Produkten und Oberflächen zu einem Denken in Systemen (Zyklen) voraus. Projekte mit ökosozialen Anliegen erfordern die Integration des gesamten Produktlebenszyklusyklus und des sozialen Umfelds in den Gestaltungsprozess.
80% der Umweltauswirkungen eines Produkts, einer Leistung oder eines Systems entstehen am Reissbrett der DesignerInnen.

 

DARAUF ACHTEN WIR:
Um unsere Projekte ökologisch und sozial zu gestalten, gibt es eine Reihe an Kriterien, die wir bei jedem unserer Aufträge berücksichtigen:

Ökologische Materialien

Papier: Wir arbeiten mit zertifizierten Papieren, Recyclingprodukten oder Cradle-to-Cradle®-Papieren

Farben: Wir drucken mit Pigmenten, die mit pflanzlichen Ölen zu Farben gemischt werden 

Design optimale Bogenausnutzung (um Verschnitt zu minimieren), Farbauftrag, Ökologische Veredelungsformen, Weiterverwendung bzw. Wiederverwertung
Strategische Entscheidungen Gezielte Bedarfsabfrage (um Überproduktionen zu vermeiden), Bündelung von Aufträgen, Optimierung der Transport- und Logistikwege, Prozessoptimierung und strategische Partnerschaften.
Klimaneutrales Drucken Seit 2012 kompensiert unser Partner “gugler cross media” die durch das Drucken entstehenden CO2-Emissionen durch das CO2-Kompensationssystem der Wiener Universität für Bodenkultur. Die Kompensationsgelder werden in ein partizipatives Aufforstungsprojekt in Nord Gondar, Äthiopien.
Cradle-to-Cradle®
Unser Partner “gugler cross media” verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz und ist seit 2012 Cradle-to-Cradle®-zertifizert.

 »Design is meant to solve problems.«
(Victor Papanek)






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